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Gesundheit















Tag der offenen Tür am 28.10.2012 in der Kleintierklinik der LMU München !!!

Wir waren zu Besuch in der Kleintierklinik und konnten viele beeindruckende Erlebnisse
mit nach Hause nehmen. Von der Chirurgie zur Gynäkologie und OP, von der Augenheilkunde
Ganganalyse bis hin zur Inneren Medizin, Herzuntersuchung (HCM usw.), Audiometrietest,
Intensivstation, Erstversorgung,Röntgen, MRT und CT sowie der Besuch der Onkologie.

Es fand ein sehr gut organisierter Klinikrundgang von und mit den Ärzten statt. Wir konnten
immer und überall Fragen stellen. Es war fantastisch.

In der Kardiologie stellte sich Dr. Guy Tater (Resident Cardiology) vor, der über viele
Herzerkrankungen erzählte. Danach konnten die Interessierten ihre Fragen stellen.
Wir wollten natürlich alles über HCM wissen. Er erzählte uns von den vielen Forschungen
die die LMU mit verschiedenen Tieren / Rassen unternommen hat. Auch wurde in der LMU
der "Gentest" untersucht, der in den USA routinemäßig gemacht wird, aber bei uns eine
ganz schlechte Aussagekraft hat. Das Ergebnis ist für die LMU eindeutig. Nur der Herz-
schall kann Auskunft über die Herzerkrankung geben. Bei einigen im Ergebnis N/HCM
getesteten Katzen kam heraus, dass der Schall keine Hinweise einer Herzerkrankung liefern
konnte. Bei im Ergebnis N/N getesteten Katzen konnten jedoch Herzerkrankungen fest-
gestellt werden. Auch die Frage, ob es linienbedingte Ursachen für HCM gäbe, konnte
verneint werden. Nur bei der Katze selbst, bei der der Schall gemacht wurde, kann ein
eindeutiges Ergebnis erzielt werden.

Ganz besonders hat es uns gefreut, ein längeres Gespräch zu führen mit

Frau Prof. Dr. Katrin Hartmann
Prof., Dr.med.vet., Dr.med.vet.habil.
Diplomate ECVIM-CA (Internal Medicine)
Fachtierärztin für Innere Medizin
Fachtierärztin für Klinische Labordiagnostik
Inhaberin des Lehrstuhls für Innere Medizin der kleinen Haustiere und Heimtiere

Klinikleitung
Direktorin des Zentrums für Klinische Tiermedizin

Unsere Fragen bezogen sich im Wesentlichen auf Impfungen und FIP.
Immer wieder beschäftigen sich manche Züchter mit der Frage: Wie impfe ich !

Und immer wieder gibt es neue Studien und Erkenntnisse und immer wieder gibt es viele
Änderungen. Wir als Züchter sind auch auf das Vertrauen unserer Tierärzte angewiesen,
die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie impfe ich und was? -Katze-

RCP - Katzenschnupfen-Katzenseuche

Frau Prof. Dr. Katrin Hartmann erzählte uns, dass die beste Impfung z.B. die Erstimpfung
mit 8 Wochen, die zweite mit 12 Wochen und die dritte mit 16 Wochen ist. Danach nach einem
Jahr und dann im dreijährigen Turnus.
Sie rät mit Purevax zu impfen, vor allem wenn gegen Tollwut und FeLV geimpft wird.
Purevax RCP enthält Antigene von Herpes- und Caliciviren sowie Panleukopenieviren von Katzen.

Bei der Tollwutimpfung wäre die 12. Woche angebracht, dann nach 1 Jahr und danach, je nach
Hersteller, alle 3 Jahre. Bei Katzen, die ins Ausland sollen, wird nach der Impfung mit 12 Wochen eine nochmalige Impfung mit 16 Wochen empfohlen.

FIP. Ein Thema, das bei vielen Züchtern, Liebhabern und Katzenbesitzern immer einen bitteren Nachgeschmack auslöst.

FCoV (Felines Coronavirus) kommt weltweit in weiter Verbreitung bei Haus- und Wildfeliden vor. Das Virus ist vor allem dort, wo viele Tiere gehalten werden. Es gibt praktisch keinen Mehrkatzenhaushalt, in dem FCoV nicht vorkommt. Inzwischen weiß man, dass in solchen Mehrkatzenhaushalten fast jede Katze mit diesem Coronavirus infiziert ist.

FIP selbst ist keine Infektion, sondern eine sporadisch auftretende Krankheit, die durch ein in der Katze mutiertes FCoV hervorgerufen wird. Nur durchschnittlich 5% bis max. 10% aller Katzen mit einer enteralen Coronavirusinfektion entwickeln FIP. Um zu verhindern, dass eine FCoV-infizierte Katze FIP entwickelt, sollte möglichst Stress, wie z.B. Umzug, häuslicher Streit, ungewöhnliche Situationen und alles was die Katze in Angst und Schrecken versetzt, vermieden werden.
FIP ist nicht genetisch bedingt. FIP ist deshalb in Zuchten so häufig, weil hier Katzen auf engem Raum gehalten werden.

Dieser Text wurde in Zusammenarbeit von und mit Frau Prof. Dr. Katrin Hartmann überarbeitet.
Wir bedanken uns recht herzlich bei ihr für die vielen Informationen und für ihre Hilfe.

Frau Prof. Dr. Katrin Hartmann ist außerdem die Autorin des Buches:

Infektionskrankheiten der Katze

Ein sehr aufschlussreiches, Schritt für Schritt erklärtes Buch über Virusinfektionen, bakterielle Infektionen, parasitäre Infektionen, Pilz- und Algeninfektionen.


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Neues zu HCM bei Mutation MYBPC3 A31P

In einem neuen wissenschaftlichen Bericht der Unite de Cardiologie d'Alfort (Frankreich) wird das Ergebnis einer weiteren Studie zum Thema HCM veröffentlicht, die mit 96 Maine Coon Katzen unterschiedlichen Alters durchgeführt wurde. Das Ergebnis zeigt, dass Tiere die

a) keine Mutation besitzen (N/N), auch an HCM erkrankt waren.

b) heterozygot sind (N/HCM), nur in ganz geringem Maß an HCM erkrankt waren.

c) homozygot sind (HCM/HCM), zu einem Drittel nicht an HCM erkrankt waren.

(Anmerkung: Ergebnisse entsprechen Gentest 1. Mutation nach Meurs)

Die wesentliche Aussage dieser Studie ist, dass N/HCM getestete Tiere fast vergleichbar in der Anzahl mit N/N getesteten Tieren (Mutation MYBPC3 A31P) nicht an HCM erkrankt waren. Damit wurde in dieser Studie belegt, dass es völlig unsinnig ist, Tiere mit N/HCM wegen des Risikos einer HCM-Erkrankung aus der Zucht zu nehmen.

Anmerkung: Dann müsste man ja auch N/N-Tiere aus der Zucht nehmen.





 
Die Legende von den sieben Leben der Katze trifft keinesfalls auf Infektionskrankheiten zu
 
 
 
Im Alter von 6 - 7 Wochen verfügen die Jungkatzen meist nur noch über 50 % der mütterlichen Immunstoffe. Der eigene Organismus ist wohl in der Lage, die restlichen 50 % Immunstoffe selbst zu bilden, was jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist. Genau zu diesem Zeitpunkt müssen wir daher von einem gewissen Risikofaktor ausgehen, den wir durch eine rechtzeitige Schutzimpfung ausschalten können.
 
 
 
Um Krankheiten vorzubeugen, solltet Ihr Eure Katze unbedingt impfen lassen. Eine gute Hygiene im kompletten Bereich der Katze ist vorteilhaft. Das Katzenklo sollte gründlich und oft gesäubert werden. Futternäpfe nach den Mahlzeiten säubern und Nassfutter nie zu lange stehen lassen. Schuhe eventuell vor dem Betreten der Wohnung desinfizieren (z. B. Sagrotan Spray) oder am besten ausziehen, um Krankheitserreger erst gar nicht einzuschleppen.
 
 
 
Genesene Tiere können die Krankheitserreger noch Monate nach einer Infektionskrankheit ausscheiden und so eine Gefahr für gesunde Katzen darstellen. Eine Ansteckung erfolgt durch Erregerausscheidung. Die Erreger müssen aber nicht immer direkt übertragen werden. Oft setzen sie sich auch in Räumen, Teppichen, Futterschüsseln oder Fußböden fest und befallen die daran schnuppernde Katze. Wir können sie auch an unseren Schuhen und Kleidungsstücken ins Haus schleppen. Dadurch werden dann auch Wohnungskatzen befallen.
 
 
 
Hygienische Maßnahmen sind sehr wichtig. Auch die Hygiene des Menschen ist wichtig. Wascht und desinfiziert Eure Hände immer dann, wenn Ihr mit der kranken Katze in Berührung gekommen seid.
 
 
 
Regelmäßige Entwurmung ist eine hygienische Pflicht, um die Katze sowie den Menschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Freigänger sollten alle 3 Monate entwurmt werden, Wohnungskatzen mindestens 1 x jährlich.





Unsere Katzen stehen unter regelmäßiger gesundheitlicher Kontrolle!
Unsere Tiere sind frei von Parasiten, regelmäßig geimpft, FIP frei und Leukose getestet!

Hier werden wir fachkundig beraten:


 













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